Discussion:
Kurt Gödel Preis 2019
(zu alt für eine Antwort)
Franz Bockelson
2019-06-29 16:06:07 UTC
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Der Kurt Gödel Freundeskreis Berlin verleiht mit Unterstützung der Bergischen Universität Wuppertal in diesem Jahr erstmalig den
*Kurt Gödel Preis 2019*
zur Förderung antireduktionistischen Wissens in Natur- und Geisteswissenschaften

1. Preis: 10.000,- €
2. Preis: 3.000,- €
3. Preis: 2.000,- €

Einsendeschluß: 30. September 2019
Detailierte Informationen und Teilnahmebedingungen: https://www.kurtgoedel.de

Dabei ist Antireduktionistisches Wissen die philosophische Antwort auf die Frage, warum die Welt nicht reduktionisch zu erklären ist. Und zwar mit einer so basalen Argumentation, dass jeder Versuch zum Scheitern verurteilt ist, der mit einem Verweis auf mögliche, später noch zu erbringende Beweise reduktionistische Erklärungsversuche zu retten sucht.

Der Kurt Gödel Freundeskreis hat sich im September2016 in Berlin gegründet. Ziel ist, das wissenschaftliche Werk des Logikers, Mathematikers und Philosophen Kurt Gödel (1906-1978) einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und aktuell zu diskutieren. Dessen Erkenntnisse sind nicht nur für Mathematiker interessant. Besonders Gödels Berechnungen zur einsteinschen Relativitätstheorie und den sich daraus ergebenden Konsequenzen hinsichtlich des Zeitbegriffs führen wesentlich weiter und regen an, auch zu philosophischen Fragen, beispielsweise der nach dem Verhältnis von Leib und Seele, der zeitlichen Struktur des individuellen Bewusstseins usw. Anworten zu suchen.

Franz Bockelson
Thorsten Luft
2019-06-30 00:00:45 UTC
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Post by Franz Bockelson
Der Kurt Gödel Freundeskreis Berlin verleiht mit Unterstützung der
Bergischen Universität Wuppertal in diesem Jahr erstmalig den *Kurt
Gödel Preis 2019* zur Förderung antireduktionistischen Wissens in
Natur- und Geisteswissenschaften
1. Preis: 10.000,- €
2. Preis: 3.000,- €
3. Preis: 2.000,- €
Einsendeschluß: 30. September 2019
https://www.kurtgoedel.de
Dabei ist Antireduktionistisches Wissen die philosophische Antwort
auf die Frage, warum die Welt nicht reduktionisch zu erklären ist.
Und zwar mit einer so basalen Argumentation, dass jeder Versuch zum
Scheitern verurteilt ist, der mit einem Verweis auf mögliche, später
noch zu erbringende Beweise reduktionistische Erklärungsversuche zu
retten sucht.
Der Kurt Gödel Freundeskreis hat sich im September2016 in Berlin
gegründet. Ziel ist, das wissenschaftliche Werk des Logikers,
Mathematikers und Philosophen Kurt Gödel (1906-1978) einer breiteren
Öffentlichkeit zugänglich zu machen und aktuell zu diskutieren.
Dessen Erkenntnisse sind nicht nur für Mathematiker interessant.
Besonders Gödels Berechnungen zur einsteinschen Relativitätstheorie
und den sich daraus ergebenden Konsequenzen hinsichtlich des
Zeitbegriffs führen wesentlich weiter und regen an, auch zu
philosophischen Fragen, beispielsweise der nach dem Verhältnis von
Leib und Seele, der zeitlichen Struktur des individuellen
Bewusstseins usw. Anworten zu suchen.
Franz Bockelson
Sehr interessant, das leite ich mal weiter an Gruppen, wo sich viele
Reduktionisten herumstreiben.
Carsten Thumulla
2019-06-30 05:31:22 UTC
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Post by Thorsten Luft
Post by Franz Bockelson
Dabei ist Antireduktionistisches Wissen die philosophische Antwort
auf die Frage, warum die Welt nicht reduktionisch zu erklären ist.
Und zwar mit einer so basalen Argumentation, dass jeder Versuch zum
Scheitern verurteilt ist, der mit einem Verweis auf mögliche, später
noch zu erbringende Beweise reduktionistische Erklärungsversuche zu
retten sucht.
Sehr interessant, das leite ich mal weiter an Gruppen, wo sich viele
Reduktionisten herumstreiben.
Philosophen -- sinnlos, noch sinnloser als Politiker


In der Hoffnung, nichts falsch verstanden zu haben:

Interessante Fragestellung!
Sie enthält allerdings eine Aussage. Und das ist ihr Fehler. Wenn es
keinen verläßlichen Regelsatz gäbe, dann gäbe es diese Welt nicht. Die
falsche Aussage in der Frage negiert die Existenz dieser Welt. Ist Dir
das klar?
Wenn es diese Welt gibt, dann gibt einen Regelsatz, der sie erschaffen
hat. Richtig?
Das Problem ist die ungeheure Komplextät, die JEDEN willkürlichen Ansatz
scheitern läßt.
Wie findet man nun den erfolgreichen Regelsatz?
Indem man die Entstehung der Welt nachvollzieht. Die Wissenschaft macht
das, speziell die Entwicklungstheorie und andere...
Die Philosophie hat verpennt, föllich verratzt.

Wenn diese Welt existiert liefert das Erkennen ihrer
Entstehungsgeschichte den Regelsatz ihrer Entstehung. Der IST die
Erklärung dieser Welt. Richtig?

Damit kannst Du die unterstellende Fragestellung in die Tonne treten.
Wer die Frage gemacht hat sollte sich schämen, und zwar in Grund und Boden.
Es gibt einen minimalen Regelsatz. Der ließ die Welt entstehen. ALLE
bisherigen Ansätze verfehlten ihn.
Entwicklungstheorie, Kybernetik und wissenschaftliches Arbeiten werden
ihn zutage fördern.

Das kannste gleich mal einreichen.


fup. de.talk.tagesgeschehen


Carsten
--
Demagogie schlägt Demokratie
Thorsten Luft
2019-06-30 14:06:29 UTC
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Post by Carsten Thumulla
Post by Thorsten Luft
Post by Franz Bockelson
Dabei ist Antireduktionistisches Wissen die philosophische Antwort
auf die Frage, warum die Welt nicht reduktionisch zu erklären ist.
Und zwar mit einer so basalen Argumentation, dass jeder Versuch zum
Scheitern verurteilt ist, der mit einem Verweis auf mögliche,
später noch zu erbringende Beweise reduktionistische
Erklärungsversuche zu retten sucht.
Sehr interessant, das leite ich mal weiter an Gruppen, wo sich viele
Reduktionisten herumstreiben.
Philosophen -- sinnlos, noch sinnloser als Politiker
Viele Deutsche sind Reduktionisten, und dieses "Denken" erniedrigt
Menschen zu Tieren und Funktionen. Wer dem was entgegensetzt, den
unterstützte ich, denn das gibt es hier, wo die Mainstreamwissenschaft
zur dogmatischen Ersatzkirche wurde, außerhalb der esoterischen
"Ketzerszene" viel zu selten.

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