Discussion:
Die logischen Denkfehler der Atheisten
(zu alt für eine Antwort)
Stefan Maier
2019-09-29 15:37:43 UTC
Permalink
Anmerkung vorab: Mit "Atheisten" sind hier naturalistische Humanisten
gemeint, antiklerikale Gegner des Übernatürlichen, mit streng
wissenschaftlichem Weltbild und formal logischem Denkmuster, sog.
Skeptiker.

Mir ist klar daß Atheismus in erster Linie bedeutet, nicht an Gott oder
Götter zu glauben. Aber es fehlt ein griffiger deutscher Überbegriff
für die Gesamtheit dieser geistigen Strömung. "Säkulare" trifft es
nicht richtig. Sollte man sie Neocartesianer nennen?

---

Atheisten glauben, daß es keinen Gott oder Götter gibt.
Atheisten glauben, daß es nichts Übernatürliches gibt.
Atheisten glauben, daß es kein Leben nach dem Tod gibt.
Atheisten glauben, daß wir nur dieses eine Leben hier haben.

Aber daraus folgt nicht, daß man dieses eine Leben auch gern lebt.
Trotzdem erzählen sie den Leuten, sie sollten das Beste daraus machen.
Warum? Weil sie nun mal bereits leben?
Wenn sie schon mal da sind, sollen sie auch mitspielen?
Das ist ein Sein-Sollen-Fehlschluß.

Atheisten sagen, das Leben hat nur den Sinn, den du ihm selbst gibst.
Gleichzeitig verlangen sie, daß dieser Sinn nicht religiös sein soll.
Mit welchem Recht tun sie das?
Was ist, wenn jemand es nicht hinkriegt, seinem Leben einen rein
säkularen Sinn zu geben?
Oder wenn ihm ein rein säkularer Sinn nicht genügt um zufrieden zu
sein?

Atheisten sagen, Religion ist wie Alkohol.
Sie predigen Gläubigen geistige Nüchternheit.
In einer marktkonformen Welt, die oft nur betrunken zu ertragen ist.
In der Hoffnung, daß sie ausgenüchtert dann selbst aktiv werden.
Als Einzelkämpfer, eigenverantwortlich.
Und sich damit begnügen, daß sie als Einzelne nur wenig bewirken
können.
Und gleichzeitig verlangen sie, daß das gewaltlos geschieht.

Warum sollte man unter absichtlich entsolidarisierten Verhältnissen
gewaltlos bleiben wollen?
Damit kein Blut vergossen wird?
Aber was ist denn so schlimm daran, wenn Menschen sterben?
Hat rein naturalistisch verstandenes Leben irgendeinen Eigenwert?
Die Menschen haben ja keine Seele, nur Gehirnströme.
Sie sind Bioroboter und Genreplikatoren. Mehr nicht.
Woraus leiten Atheisten also den Wert des Lebens ab?
Warum sollte Leben besser sein als kein Leben?

Was ist, wenn jemand nicht so bescheiden ist?
Wenn er in diesem Fall gar nicht erst anfangen mag?
Wenn er zwangsausgenüchtert dann alles will und zwar sofort, oder
lieber wieder betrunken sein?

Atheisten sind psychologisch dumm.
Sie setzen nicht selbstverständliche Tugenden als natürlich voraus.
Weil sie dumm genug sind, an das "Gute im Menschen" zu glauben.
Obwohl dieser Glaube jeden Tag widerlegt wird durch Medienberichte über
Krieg, Mord, Totschlag, Betrug, Intrigen, Machtpolitik.
Und Atheisten glauben trotzdem daran?
Auf welcher Basis?
Prinzip Hoffnung?
Ist Hoffnung auf die Zukunft logisch und rational?
Ist Hoffnung auf die Zukunft nicht auch religiös?
"Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt"?
Was soll ein solches Ideal in einer marktkonform gemachten Welt?
Wo ist da die gepriesene Logik und Rationalität?

Kann der Mensch besser werden? Vielleicht.
Aber er ist jetzt NICHT gut.
Und wir leben JETZT und nicht irgendwann in der Zukunft.
Warum sollte ich mich für die Zukunft einsetzen?
Warum sollte mich das Wohl kommender Generationen interessieren?
Was habe ICH JETZT HIER davon?

Was habe ICH davon, daß die Menschheit weiterlebt?
Wenn ich tot bin, ist von mir laut Atheismus nichts mehr übrig.
Das geht mich dann nichts mehr an.
Also nach mir die Sintflut.
Verantwortung? Wem gegenüber?
Meinen Nachkommen?
Warum sollte ich interessiert daran sein, daß meine Gene überleben?
Wozu?
Meinen Nachkommen ist unter solchen Verhältnissen das Überleben nicht
garantiert.
Es ist ein reines Glücksspiel.
Warum sollte man spielen, wenn man verlieren kann?

Daß Atheisten nicht an Gott glauben, ist in Ordnung.
Das ist ihr gutes Recht.
Aber sie verstehen nichts von Menschen.
Und sie sind nicht rational und logisch genug, die Sache bis zum Ende
zu durchdenken.

Auch Nietzsche hat das nicht hingekriegt.
Die Schlußfolgerung aus seinem Nihilismus war "trotzdem leben".
Optimistischer Lebenskampf mit dem Blick ins Nichts.
Das Vereinbaren des absolut Unvereinbaren.
Was für ein Idiot.
KlaRo
2019-12-05 08:32:01 UTC
Permalink
Post by Stefan Maier
Anmerkung vorab: Mit "Atheisten" sind hier naturalistische Humanisten
gemeint, antiklerikale Gegner des Übernatürlichen, mit streng
wissenschaftlichem Weltbild und formal logischem Denkmuster, sog.
Skeptiker.
Mir ist klar daß Atheismus in erster Linie bedeutet, nicht an Gott oder
Götter zu glauben. Aber es fehlt ein griffiger deutscher Überbegriff
für die Gesamtheit dieser geistigen Strömung. "Säkulare" trifft es
nicht richtig. Sollte man sie Neocartesianer nennen?
---
Atheisten glauben, daß es keinen Gott oder Götter gibt.
Atheisten glauben, daß es nichts Übernatürliches gibt.
Atheisten glauben, daß es kein Leben nach dem Tod gibt.
Atheisten glauben, daß wir nur dieses eine Leben hier haben.
Aber daraus folgt nicht, daß man dieses eine Leben auch gern lebt.
Trotzdem erzählen sie den Leuten, sie sollten das Beste daraus machen.
Warum? Weil sie nun mal bereits leben?
Wenn sie schon mal da sind, sollen sie auch mitspielen?
Das ist ein Sein-Sollen-Fehlschluß.
Atheisten sagen, das Leben hat nur den Sinn, den du ihm selbst gibst.
Gleichzeitig verlangen sie, daß dieser Sinn nicht religiös sein soll.
Mit welchem Recht tun sie das?
Was ist, wenn jemand es nicht hinkriegt, seinem Leben einen rein
säkularen Sinn zu geben?
Oder wenn ihm ein rein säkularer Sinn nicht genügt um zufrieden zu
sein?
Atheisten sagen, Religion ist wie Alkohol.
Sie predigen Gläubigen geistige Nüchternheit.
In einer marktkonformen Welt, die oft nur betrunken zu ertragen ist.
In der Hoffnung, daß sie ausgenüchtert dann selbst aktiv werden.
Als Einzelkämpfer, eigenverantwortlich.
Und sich damit begnügen, daß sie als Einzelne nur wenig bewirken
können.
Und gleichzeitig verlangen sie, daß das gewaltlos geschieht.
Warum sollte man unter absichtlich entsolidarisierten Verhältnissen
gewaltlos bleiben wollen?
Damit kein Blut vergossen wird?
Aber was ist denn so schlimm daran, wenn Menschen sterben?
Hat rein naturalistisch verstandenes Leben irgendeinen Eigenwert?
Die Menschen haben ja keine Seele, nur Gehirnströme.
Sie sind Bioroboter und Genreplikatoren. Mehr nicht.
Woraus leiten Atheisten also den Wert des Lebens ab?
Warum sollte Leben besser sein als kein Leben?
Was ist, wenn jemand nicht so bescheiden ist?
Wenn er in diesem Fall gar nicht erst anfangen mag?
Wenn er zwangsausgenüchtert dann alles will und zwar sofort, oder
lieber wieder betrunken sein?
Atheisten sind psychologisch dumm.
Sie setzen nicht selbstverständliche Tugenden als natürlich voraus.
Weil sie dumm genug sind, an das "Gute im Menschen" zu glauben.
Obwohl dieser Glaube jeden Tag widerlegt wird durch Medienberichte über
Krieg, Mord, Totschlag, Betrug, Intrigen, Machtpolitik.
Und Atheisten glauben trotzdem daran?
Auf welcher Basis?
Prinzip Hoffnung?
Ist Hoffnung auf die Zukunft logisch und rational?
Ist Hoffnung auf die Zukunft nicht auch religiös?
"Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt"?
Was soll ein solches Ideal in einer marktkonform gemachten Welt?
Wo ist da die gepriesene Logik und Rationalität?
Kann der Mensch besser werden? Vielleicht.
Aber er ist jetzt NICHT gut.
Und wir leben JETZT und nicht irgendwann in der Zukunft.
Warum sollte ich mich für die Zukunft einsetzen?
Warum sollte mich das Wohl kommender Generationen interessieren?
Was habe ICH JETZT HIER davon?
Was habe ICH davon, daß die Menschheit weiterlebt?
Wenn ich tot bin, ist von mir laut Atheismus nichts mehr übrig.
Das geht mich dann nichts mehr an.
Also nach mir die Sintflut.
Verantwortung? Wem gegenüber?
Meinen Nachkommen?
Warum sollte ich interessiert daran sein, daß meine Gene überleben?
Wozu?
Meinen Nachkommen ist unter solchen Verhältnissen das Überleben nicht
garantiert.
Es ist ein reines Glücksspiel.
Warum sollte man spielen, wenn man verlieren kann?
Daß Atheisten nicht an Gott glauben, ist in Ordnung.
Das ist ihr gutes Recht.
Aber sie verstehen nichts von Menschen.
Und sie sind nicht rational und logisch genug, die Sache bis zum Ende
zu durchdenken.
Auch Nietzsche hat das nicht hingekriegt.
Die Schlußfolgerung aus seinem Nihilismus war "trotzdem leben".
Optimistischer Lebenskampf mit dem Blick ins Nichts.
Das Vereinbaren des absolut Unvereinbaren.
Was für ein Idiot.
KlaRo
2019-12-05 08:55:54 UTC
Permalink
Post by Stefan Maier
Anmerkung vorab: Mit "Atheisten" sind hier naturalistische Humanisten
gemeint, antiklerikale Gegner des Übernatürlichen, mit streng
wissenschaftlichem Weltbild und formal logischem Denkmuster, sog.
Skeptiker.
Mir ist klar daß Atheismus in erster Linie bedeutet, nicht an Gott oder
Götter zu glauben. Aber es fehlt ein griffiger deutscher Überbegriff
für die Gesamtheit dieser geistigen Strömung. "Säkulare" trifft es
nicht richtig. Sollte man sie Neocartesianer nennen?
---
Atheisten glauben, daß es keinen Gott oder Götter gibt.
Atheisten glauben, daß es nichts Übernatürliches gibt.
Atheisten glauben, daß es kein Leben nach dem Tod gibt.
Atheisten glauben, daß wir nur dieses eine Leben hier haben.
Aber daraus folgt nicht, daß man dieses eine Leben auch gern lebt.
Trotzdem erzählen sie den Leuten, sie sollten das Beste daraus machen.
Warum? Weil sie nun mal bereits leben?
Wenn sie schon mal da sind, sollen sie auch mitspielen?
Das ist ein Sein-Sollen-Fehlschluß.
Atheisten sagen, das Leben hat nur den Sinn, den du ihm selbst gibst.
Gleichzeitig verlangen sie, daß dieser Sinn nicht religiös sein soll.
Mit welchem Recht tun sie das?
Was ist, wenn jemand es nicht hinkriegt, seinem Leben einen rein
säkularen Sinn zu geben?
Oder wenn ihm ein rein säkularer Sinn nicht genügt um zufrieden zu
sein?
Atheisten sagen, Religion ist wie Alkohol.
Sie predigen Gläubigen geistige Nüchternheit.
In einer marktkonformen Welt, die oft nur betrunken zu ertragen ist.
In der Hoffnung, daß sie ausgenüchtert dann selbst aktiv werden.
Als Einzelkämpfer, eigenverantwortlich.
Und sich damit begnügen, daß sie als Einzelne nur wenig bewirken
können.
Und gleichzeitig verlangen sie, daß das gewaltlos geschieht.
Warum sollte man unter absichtlich entsolidarisierten Verhältnissen
gewaltlos bleiben wollen?
Damit kein Blut vergossen wird?
Aber was ist denn so schlimm daran, wenn Menschen sterben?
Hat rein naturalistisch verstandenes Leben irgendeinen Eigenwert?
Die Menschen haben ja keine Seele, nur Gehirnströme.
Sie sind Bioroboter und Genreplikatoren. Mehr nicht.
Woraus leiten Atheisten also den Wert des Lebens ab?
Warum sollte Leben besser sein als kein Leben?
Was ist, wenn jemand nicht so bescheiden ist?
Wenn er in diesem Fall gar nicht erst anfangen mag?
Wenn er zwangsausgenüchtert dann alles will und zwar sofort, oder
lieber wieder betrunken sein?
Atheisten sind psychologisch dumm.
Sie setzen nicht selbstverständliche Tugenden als natürlich voraus.
Weil sie dumm genug sind, an das "Gute im Menschen" zu glauben.
Obwohl dieser Glaube jeden Tag widerlegt wird durch Medienberichte über
Krieg, Mord, Totschlag, Betrug, Intrigen, Machtpolitik.
Und Atheisten glauben trotzdem daran?
Auf welcher Basis?
Prinzip Hoffnung?
Ist Hoffnung auf die Zukunft logisch und rational?
Ist Hoffnung auf die Zukunft nicht auch religiös?
"Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt"?
Was soll ein solches Ideal in einer marktkonform gemachten Welt?
Wo ist da die gepriesene Logik und Rationalität?
Kann der Mensch besser werden? Vielleicht.
Aber er ist jetzt NICHT gut.
Und wir leben JETZT und nicht irgendwann in der Zukunft.
Warum sollte ich mich für die Zukunft einsetzen?
Warum sollte mich das Wohl kommender Generationen interessieren?
Was habe ICH JETZT HIER davon?
Was habe ICH davon, daß die Menschheit weiterlebt?
Wenn ich tot bin, ist von mir laut Atheismus nichts mehr übrig.
Das geht mich dann nichts mehr an.
Also nach mir die Sintflut.
Verantwortung? Wem gegenüber?
Meinen Nachkommen?
Warum sollte ich interessiert daran sein, daß meine Gene überleben?
Wozu?
Meinen Nachkommen ist unter solchen Verhältnissen das Überleben nicht
garantiert.
Es ist ein reines Glücksspiel.
Warum sollte man spielen, wenn man verlieren kann?
Daß Atheisten nicht an Gott glauben, ist in Ordnung.
Das ist ihr gutes Recht.
Aber sie verstehen nichts von Menschen.
Und sie sind nicht rational und logisch genug, die Sache bis zum Ende
zu durchdenken.
Auch Nietzsche hat das nicht hingekriegt.
Die Schlußfolgerung aus seinem Nihilismus war "trotzdem leben".
Optimistischer Lebenskampf mit dem Blick ins Nichts.
Das Vereinbaren des absolut Unvereinbaren.
Was für ein Idiot.
Die Atheisten glauben nur anders, denn Glauben und Wissen sind stammesgeschichtlich untrennbar miteinander verbunden und das ältere unbewusste Sein dominiert antriebsdynamisch das jüngere bewusste Sein.
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