Discussion:
Es gibt ein viel größeres Problem als Rassismus und Antisemitismus
(zu alt für eine Antwort)
Jens Wagner
2019-08-14 16:12:14 UTC
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Weiterleitung.
Weil die Nazis Rassisten waren, ist jetzt Rassismus streng tabu, und
man soll nicht mal mehr den Unterschied zwischen Phänotypen
wahrnehmen.
Aber Rassismus ist menschlich, solange Menschen Augen im Kopf und
Vorurteile haben. Vorurteile sind Schnellorientierung, quick and
dirty: Wer ist Freund? Wer ist Feind? Das kann sehr unfair sein. Aber
auch lebensrettend.
Wem nützt das, wenn man sich nicht mal mehr erlaubt, optisch
ethnische Unterschiede wahrzunehmen? Der Agenda der Globalisierung.
Das wirklich Gefährliche bei den Nazis war der Biologismus, der
Glaube an Eugenik und Euthanasie. Der Glaube, daß man Menschen
züchten kann wie Tiere. Und implizit der Glaube, daß Menschen nur
Tiere sind. Nazis haben Tierschutz und Tierliebe propagiert und
dadurch im Bewußtsein der Deutschen den Unterschied zwischen Mensch
und Tier verwischt. Das ist in den Köpfen bis heute, wenn Hunde
regelrecht vermenschlicht werden.
Aber DAS wurde nicht tabuisiert. Im Gegenteil, das wird heute wieder
propagiert. Von sog. Progressiven. Von sog. evolutionären Humanisten.
Von fanatischen Tierschützern.
"Einer der "Knackpunkte" der Neuen Atheismus im Sinne von Dawkins und
Singer ist die Frage nach der Sonderstellung des Menschen, was die
Menschenrechte betrifft: Einerseits wird vorgeschlagen,
Menschenrechte nicht mehr unabhängig vom Zustand der Person allen
Menschen zuzusprechen (so dass z.B. Neugeborene, die Behinderungen
aufweisen, getötet werden könnten); andererseits sollen Tierrechte -
insbesondere Rechte der menschenähnlichen Affen - den Menschenrechten
stärker angenähert werden"
"Das nationalsozialistische Reichstierschutzgesetz muss als ein
historischer Grenzfall angesehen werden: während es vom Standpunkt
des Tierschutzes aus betrachtet, einen Fortschritt für die damalige
Zeit darstellte, so ist der Tierschutzgedanke, der dem Gesetz
zugrunde liegt, unabdingbarer Teil der nationalsozialistischen
Weltanschauung. Der Übergang von Tier- zu Menschenversuchen im
Dritten Reich ist also keine direkte Konsequenz des
Reichstierschutzgesetzes, sondern vielmehr eine Folge einer
Ideologie, die ihre Menschenverachtung auch durch eine Aufwertung von
Tieren legitimierte."
"Der „neue Atheismus“, auch „neuer Humanismus“ genannt, wie ihn
mindestens zwei bisherige Preisträger der Giordano Bruno Stiftung
vertreten – Richard Dawkins und Peter Singer - scheint dieses
Verständnis wieder aufzugreifen. Es scheint, dass sie unter dem
Deckmantel des Eintretens für Tierrechte – angesichts haarsträubender
Missstände im Umgang mit Tieren für sich gesehen zweifellos ein sehr
wichtiges Anliegen – auch für die Relativierung von Menschenrechten
eintreten."
"Sozialdarwinismus ist eine Theorie, die von Herbert Spencer
entwickelt wurde... Spencer wandte Darwins Ideen auf menschliches
Verhalten an. Er prägte den Begriff „survival of the fittest“
(Überleben der Tauglichsten). Spencer argumentierte, dass die
wohlhabenden, „tauglichsten“ Mitglieder der Gesellschaft den weniger
begünstigten Mitgliedern überlegen seien und ihnen deshalb der Erfolg
zustehe, während die Armen zum Untergang bestimmt seien. „Survival of
the Fittest“ enthält auch die Idee des Wettbewerbs. … Durch
Wettbewerb kommt es zur natürlichen Auslese; diese begünstigt die
stärksten Mitglieder. Der Kampf ums Dasein rechtfertigt den
Konkurrenzkampf."
Und wer tauglich ist, entscheidet dann wer? Die Reichen und
Erfolgreichen, deren Erfolg meistens auf Korruption basiert?
"„Armut, so das eugenische Credo, dem auch eingefleischte
Sozialdarwinisten zustimmen konnten, war biologisch vererbt. … G.
Stanley Hall fasste die Koalition von Eugenikern und
Sozialdarwinisten zusammen, als er Sterilisation und Rassentrennung
als die einzig akzeptablen Mittel der ‚Sozialreform‘ vorschlug.“"
Meine Schlußfolgerung: Wissenschaftsgläubige Darwinisten, die sich
über Schächten und Stierkampf empören, haben kein Problem damit,
unerwünschte Menschen aus dem eigenen Volk zu ermorden.
Warum propagieren sie Gewaltlosigkeit? Warum propagieren sie
angeblich freiwillige Sterbehilfe, die in den Ländern, in denen es
sie gibt, schon öfter mißbraucht wurde? Damit ihre Mordopfer sich
nicht wehren, sondern sich willig in ihr Schicksal ergeben?
Sie sind die wahren Nachfolger der Nazis. Ihnen sollte das "Nie
wieder" gelten. Nicht konservativen Patrioten, die nur die Grenzen
besser schützen wollen und teilweise paranoide Vorurteile gegen
Fremde haben.
Aber das sieht hier keiner.
Das wahre Gift der Naziideologie wurde nie neutralisiert.
Und darum ist mir Tierschutz nicht so wichtig. Menschen stehen über
den Tieren. Das ist zwar christliche Lehre, aber trotzdem wahr.
Ach übrigens: Juden schächten auch ohne Betäubung. Und im Gegensatz
zu Moslems ist ihnen da keinerlei Kompromiß erlaubt. Aber die dürfen
das? Warum? Weil sie nicht öffentlich und sichtbar schächten, sondern
diskret in Schlachthöfen, wo es niemand sieht?
Fritz
2019-08-14 17:09:02 UTC
Permalink
Post by Jens Wagner
Weiterleitung.
du PLENKTS!

Und wem kümmertz dein Geschwafel .....
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
Fritz
2019-08-14 17:10:10 UTC
Permalink
Post by Jens Wagner
Weiterleitung.
du PLENKTS!

Und wem kümmertz dein Geschwafel .....

fup
--
Fritz
für eine liberale, offene, pluralistische Gesellschaft,
für ein liberales, offenes, pluralistisches EUropa!
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